Welche Rolle spielt die Einsamkeit im Leben eines Künstlers? Lässt sich der schöpferische Prozess mit einer Bergexpedition vergleichen – geprägt von Stille, Konzentration, Risiko und dem ständigen Überschreiten der eigenen Grenzen?
Ausgangspunkt dieses besonderen Gesprächs ist die Persönlichkeit Mieczysław Karłowiczs – eines bedeutenden Komponisten, Tatrabergsteigers und leidenschaftlichen Bergliebhabers, dessen Leben und Werk bis heute durch ihre Intensität und ihr tragisches Ende faszinieren.
Die Podiumsdiskussion widmet sich der Beziehung zwischen Kunst und Einsamkeit – sowohl jener Einsamkeit, die dem kreativen Prozess innewohnt, als auch jener, die bei einsamen Wanderungen und Erkundungen in den Bergen erfahren wird. Die Teilnehmenden sprechen über die Berge als Raum der Kontemplation, der Freiheit und des inneren Dialogs sowie darüber, wie die Erfahrung der Natur die Sensibilität eines Künstlers prägen und sein Schaffen beeinflussen kann.
Karłowiczs Lebensweg, seine Musik und seine Leidenschaft für die Tatra werden zum Ausgangspunkt einer weiterführenden Reflexion über die Rolle des Künstlers und das Bedürfnis, Grenzen zu überschreiten – sowohl künstlerische als auch persönliche.
Der Diskussion geht eine Vorführung des Dokumentarfilms Mieczysław Karłowicz – Eine einsame Wanderung von Tomasz Knittel voraus.
DETAILS
KARŁOWICZ FEST | Debata
13-12-2026 17:30

KammersaalFilharmonia im. Mieczysława Karłowicza w Szczecinie
ul. Małopolska 48
70-515 Szczecin